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Unternehmen, die bestimmte Dienstleistungen an in Russland ansässige Verbraucher erbringen, müssen sich seit dem 01.01.2017 in Russland umsatzsteuerlich registrieren lassen.
Folgende Dienstleistungen sind grundsätzlich von der neuen Regelung betroffen:
– Lizenzen zur Benutzung von Software, Datenbanken und Onlinespielen
– Verkauf von elektronischen Inhalten (Musik, Filme, E-Books und ähnliches)
– Bereitstellung von Handelsplattformen
– Domains und Web-Hosting
– Onlinebasiertes Pay-TV und kostenpflichtiges Internetradio
– Onlinewerbung
– Datenspeicherung (Cloud-Systeme)

Die russische Finanzverwaltung hat ein elektronisches Portal in russischer und englischer Sprache bereitgestellt, über das sich Unternehmer steuerlich erfassen lassen können, durch Ausfüllen eines Antrages. Diesem Antrag sind weitere Dokumente auf dem elektronischen Wege beizufügen. Nach erfolgter Registrierung soll man über dieses Portal als „elektronisches Finanzamt“ auch Steuererklärungen einreichen und Zahlungen überblicken können. Steuererklärungen sollen bis zum 25. Tag nach Ende des betreffenden Quartals eingereicht werden.
Über die Folgen der Nichtanwendung oder einer Falschanwendung dieser Neuregelung informiert Sie Ihr Steuerberater.

Swetlana Muth

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